Als Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre im Westen von Uelzen ein großes Neubaugebiet entstand, war klar: Für die vielen Kindern, die hier bald wohnen würden, (und selbstverständlich auch für alle anderen) musste ein Spielplatz her. Und so rollten Bagger und Lastwagen an, um den ehemaligen Acker in eine abwechslungsreiche Landschaft mit Hügeln, dicken Steinen, schlängelnden Pfaden, Rasen- und Kiesflächen zu verwandeln.
Klettergerüste aus Holzbalken, Seilmatten, Wasserpumpen, mehrere Schaukeln, zwei Rutschen und ein großer Sandkasten mit zwei Spielbaggern folgten. Außerdem wurden viele Bäume gepflanzt. Anfangs waren sie noch recht klein und boten wenig Schatten. Und darum hieß es im Sommer aus den Fenstern der umliegenden Häuser regelmäßig: „Kinder, kommt rein, Schattenpause!“ Und noch etwas stellte die Eltern in den ersten Jahren vor eine Herausforderung: Wenn die älteren Kinder im Sandkasten baggerten, wurde es dort für die Kleinen schnell zu gefährlich. Einige Mütter wandten sich daher an das Kinder- und Jugendbüro der Stadt. Das reagierte und sorgte für einen zweiten Sandkasten mit einem roten Spielhäuschen speziell für die jüngsten Besucherinnen und Besucher des Spielplatzes.
